Schlafen ist neben Nahrung und Liebe für Babys und Kinder das Wichtigste überhaupt. Nur, wenn sie sich ausreichend erholen können, bleiben sie gesund und entwickeln sich geistig sowie körperlich optimal. Wichtige Voraussetzung dafür ist ein gemütliches und kindgerechtes Bett. Noch vor dem ersten Gitterbettchen schlafen viele Neugeborene in einem Stubenwagen oder in einer Wiege. Hier fühlen sich die Winzlinge viel geborgener, als in einem richtigen Baby-Bett. Sie genießen die Enge und haben etwas mehr Zeit, sich an die große, weite Welt zu gewöhnen.
Spätestens mit sechs Monaten heißt es aber: umziehen ins 60 mal 120 cm bzw. 70 mal 140 cm große Gitterbettchen. Oft lässt sich dessen Liegefläche in der Höhe mehrfach verstellen, sodass die Kleinsten zunächst in der höchsten Position liegen und Streicheleinheiten oder einfach nur das mehrmalige hinein- und hinausheben weniger anstrengend für Mamas und Papas Rücken sind. Je mehr Monate und Jahre ins Land ziehen, desto weiter unten wird geschlafen. Einige Stäbe des Gitterbettchens sollten herausnehmbar sein, so dass die Kleinen mit ca. einem Jahr auch selbst in ihr Bettchen rein- und auch wieder rauskrabbeln können.
Äußerst sinnvoll sind so genannte „mitwachsende“ Betten, auch Kombibetten genannt. Diese lassen sich leicht vom Baby- zum ersten Kinderbett ohne Gitterstäbe umbauen und können so bis etwa zum fünften Lebensjahr genutzt werden. Erst jetzt wird es Zeit für ein großes Kinderbett mit den Standardmaßen von ca. 90 mal 200 cm. Hier gibt es verschiedene Produkte: einfache Gestelle mit passender Matratze oder Hoch- bzw. Spielbetten, die oft aufwändig gestaltet sind und gleichzeitig als Kletterturm, Piratenschiff oder auch Burg genutzt werden können.
Es gibt Kinderbetten und folgende Arten von Babymöbeln